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Der Klimaenergy Award ist in drei Kategorien unterteilt. In der Kategorie 1, für Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern, gibt es gleich zwei gleichwertige Sieger: Die Gemeinde Lajen im Eisacktal und die Gemeinde Stella in der Provinz Savona; in der Kategorie 2, für Gemeinden mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 150.000, ging der Preis mit einem Gemeinschaftsprojekt von elf Gemeinden, an Geovest srl; Sieger in der Kategorie 3, für Gemeinden mit mehr als 150.000 Einwohnern oder Provinzen, ist die Gemeinde Padova. Die Fachjury des Klimaenergy-Awards ist am 12. September zusammengetreten und hat die von 29 Provinzen und Gemeinden Italiens eingereichten Projekte zur regenerativen Energiegewinnung sowie zur Energieeinsparung in der öffentlichen Verwaltung analysiert. Die Projekte wurden anhand von qualitativen und quantitativen Kriterien bewertet: Die quantitativen Bewertungskriterien umfassen die durch die Maßnahmen erreichte CO2-Einsparung in absoluten Zahlen und pro Einwohner und die qualitativen Bewertungskriterien umfassen den ökologischen und ökonomischen Mehrwert, die Möglichkeit der Übertragung auf andere Gemeinden, den Innovationsgrad sowie die Einbindung und die Sensibilisierung der Bevölkerung. In der Kategorie 1, für Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern, gibt es gleich zwei gleichwertige Sieger: Die Gemeinde Lajen (BZ) und die Gemeinde Stella (SV): Die Gemeinde Lajen hat eine innovative Grundschule errichtet, die dank der Energieeinsparungsmaßnahmen und der Photovoltaikanlage mehr Strom produziert als sie verbraucht; zusätzlich wurde ein Fernheizwerk errichtet, das mit Biomasse aus der nahen Umgebung gefeuert wird, und somit die lokale Nutzung der Energieressourcen ermöglicht. Der ebenbürtige Sieger in Kategorie 1, die Gemeinde Stella, hat einen Windkraftpark mit drei Windkraftanlagen errichtet und im Rahmen dieses Projekts verschiedene Initiativen gestartet, um die Bevölkerung mit einzubeziehen. In der Kategorie 2, für Gemeinden mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 150.000, ging der Preis an ein Gemeinschaftsprojekt von elf Gemeinden zwischen Modena und Bologna: Eingereicht wurde das Projekt von der Firma Geovest srl; es wurden Photovoltaikanlagen auf den Gemeindedächern der elf Gemeinden installiert und der Energieverbrauch der Gemeindegebäude rationalisiert; zusätzlich wurde eine Gruppe gefördert, die Bürger beim Kauf schlüsselfertiger Solarthermieanlagen unterstützt. Laut Jury handelt es sich hier um ein ausgezeichnetes Beispiel gemeindeübergreifender Arbeit, das auch auf andere Gemeinden übertragen werden kann. In der Kategorie 3, für Gemeinden mit mehr als 150.000 Einwohnern oder Provinzen, heißt der Sieger Padova: Die Gemeinde Padova hat gleich mehrere Projekte eingereicht; diese reichen vom Kauf elektrischer Energie vom liberalen Markt über die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung und der Ampelanlagen bis hin zu zur Verbesserung der elektrischen und thermischen Effizienz von 110 Gemeindegebäuden. Die Jury stufte diese Projekte als sehr guten Ansatz ein und hob vor allem die damit verbundene Sensibilisierungskampagne vor. Die Verleihung des Awards erfolgt am ersten Messetag, den 8. Oktober, um 12 Uhr, im Anschluss an die Eröffnungsfeier der ersten Auflage der „Klimaenergy“, Fachmesse für erneuerbare Energien zur gewerblichen Nutzung. Bozen, 7. Oktober 2008 Eine Zusammenfassung der eingereichten Projekte unter folgendem Link heruntergeladen werden http://www.fierabolzano.it/klimaenergy2008/D-riassunto_award.pdf
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