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Sdtiroler und Nordtiroler Vertreter in Sachen erneuerbare Energie in Brssel PDF

Gestern reiste eine Süd- und Nordtiroler Delegation, bestehend aus 33 Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Forschung, gemeinsam nach Brüssel, um Fachgespräche zu den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu führen. Die Veranstaltung wurde auf Anregung der Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf von der Standortagentur Tirol gemeinsam mit der Tiroler Industriellenvereinigung organisiert. Als Partner fungierte die Handelskammer Bozen, die auf Initiative des Präsidenten der Handelskammer Bozen Michl Ebner die Südtiroler Beteiligung an der Delegation mit eingebunden hat.
„Durch das Atomunglück in Japan sind die Abhängigkeit von Atomstrom und der möglichst rasche Atomausstieg beziehungsweise der Umstieg auf erneuerbare Energieträger in der gesamten EU endgültig zum zentralen Thema geworden“, betonte die Tiroler Wirtschaftslanderätin Zoller-Frischauf.
Die EU hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 20 Prozent ihres Energieverbrauchs auf erneuerbare Energien umzustellen. Südtirol deckt derzeit bereits 56 Prozent seines Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen, 2020 sollen es 75 Prozent sein. Dennoch ist es bis zum gänzlichen Umstieg auf erneuerbare Energieträger auch in Südtirol noch ein langer Weg. „Durch die gestrigen Gespräche in Brüssel, die auf höchster europäischer Ebene stattfanden, wurde ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht“, ist Präsident Ebner überzeugt.
Am Vormittag fand ein Gespräch zwischen Handelskammerpräsident Michl Ebner, der Tiroler Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, dem Präsidenten der Tiroler Industriellenvereinigung Reinhard Schretter, dem Innsbrucker Universitätsprofessor Wolfgang Streicher und dem EU-Energiekommissar Günther Öttinger statt. „Der EU-Kommissar begrüßte, dass Nord- und Südtirol ihre Anliegen in Bezug auf die erneuerbare Energie gemeinsam in Brüssel vertreten und bot unserer Delegation weitere Treffen auf Expertenebene an“, informiert Ebner.
Auf dem Programm der Delegation standen außerdem Expertengespräche mit dem Solarthermieverband, dem Photovoltaikverband und dem Windkraftverband. Auch das Thema „Green Corridor“ war ein Schwerpunkt. Es folgte der sogenannte Technologielunch im Büro der Europaregion, bei dem auch zahlreiche Vertreter von EU-Behörden aus Brüssel sowie der Nordtiroler EU-Abgeordnete Richard Seeber begrüßt werden konnten. Dabei ging es um die Energiestrategie der EU und die technischen Möglichkeiten, inwieweit komplett auf Atomstrom und fossile Brennstoffe verzichtet werden kann. Dazu hielt Universitätsprofessor Wolfgang Streicher einen Vortrag zum Thema „Energieautarkie Österreich 2050“.
Am Nachmittag traf die Delegation im EU-Parlament kurz mit dem ehemaligen Parlamentspräsidenten Hermann Pöttering, dem Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, dem Nordtiroler EU-Abgeordneten Othmar Karas und dem oberösterreichischen EU-Abgeordneten Paul Rübig zusammen.
Bild 1 von links nach rechts: Wolfgang Streicher, Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck für „Energieeffizientes Bauen mit spezieller Berücksichtigung des Einsatzes Erneuerbarer Energie“; Reinhard Schretter, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol; Günther Öttinger, EU-Kommissar für Energie; Patrizia Zoller-Frischauf, Tirols Wirtschaftslandesrätin und Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen.

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